Beyond the frontier: Regionsnetzwerktreffen in Hann. Münden

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Nach gut zwei Stunden Fahrt erreichten wir Hannoversch Münden und damit mein erstes Regionsnetzwerktreffen als Pfadfinder – mit Vorfreude und auch etwas Spannung erwartete ich dieses Wochenende bereits. Einige bekannte Gesichter, aber auch viele neue würde man kennenlernen und dazu die Möglichkeit einen tieferen Einblick in die Pfadfinderarbeit außerhalb des eigenen Stammes zu bekommen.

Nach freundlicher Begrüßung sammelten sich nach und nach die Vertreter und Gäste der kurhessischen Stämme zu vom Pastor gesponserten Schnittchen und Kaffee. Auch wenn einige noch etwas auf sich warten ließen, eröffnete Peter mit einer schönen Dia-Show den Abend. Inhalt waren wichtige Abschnitte aus seinem Leben als Pfadfinder, abenteuerliche Fahrten, lustige Lager, interessante Zelt-Konstruktionen,… kurz: Die schönsten Erlebnisse. Danach stand jedem offen von seinen eigenen erinnerungswürdigsten Lager- und Fahrtenerlebnissen zu berichten, als gelungene Anregungen für die anstehenden Planungen. Gemütlich ließ man den ersten Abend bei kleiner Singerunde im Kerzenschein ausklingen, bevor es am Samstag ans Eingemachte gehen würde.

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Wenn auch noch etwas müde, begann als bald nach dem Frühstück der Regionsrat, welcher zu meinem und anderer Gäste Glück, zu ihrer eigentlich geschlossenen Tagung, uns dennoch einlud. Nach dem ordnungsgemäßen Ende dieser Versammlung, machten wir mit Liederbock und Gitarre die Innenstadt Mündens unsicher und belohnten uns selbst mit Verweilen an Werra, Fulda und Weser, sowie einem Eis.

Wieder zurück im Gemeindezentrum startete man kurz darauf auch mit allerhand zu Besprechendem durch. An diesem Nachmittag bis Abend begriff ich erst, wie umfassend und treffend der Name des Regionsnetzwerktreffens ist: Viele Gespräche, viel Austausch von Informationen und Ideen. Im Mittelpunkt stand die Planung des „piratigen“ Regionslagers am Diemelsee 2015, dem sich Julia, Robin und Jonas verschrieben haben. Auch wenn man sich bis in die späten Abendstunden noch auf keinen Namen für das Lager einigen konnte, darf man was Programm, Gestaltung und Organisation angeht, sehr gespannt sein. Ich werde es jedenfalls mit großer Vorfreunde erwarten und so gut wie möglich mitgestalten.

Darüber hinaus, gab es noch vieles mehr an Konversation, wie beispielsweise das anstehende Himmelfahrtslager, sodass gerade mir als Neuling rückblickend eine geordnete Übersicht zu diesem Wochenende schon etwas schwer fällt, aber es gab ja nicht nur Arbeit, sondern auch Spaß, wie etwa das unbeabsichtigte Experiment ‚Wie viele Pfadis passen in das gefühlt kleinste Zimmer des Hauses?‘ – auch wenn fast etwas zu gemütlich, alle. Zudem kredenzte uns die Küche neben sehr schmackhaften Mahlzeiten, frisch gebackene Waffeln. An dieser Stelle auch nochmal meinerseits ein Lob für das Essen an Katrin und Lisa.

Nach diesem produktiven Samstag, reisten einige bald schon wieder ab, wobei es die meisten anderen auch nicht länger als bis Sonntag Vormittag nach Frühstück und Aufräumarbeiten hielt, wie es auch zeitlich vorgesehen war. Abschlusskreis und eine kleine Partie Wikingerschach beendeten dann schließlich auch für mich und meine Mitreisenden dieses Wochenende: Reicher, um viele nette, neue Bekanntschaften und Wissen, nicht nur im Hinblick auf die kommenden regionalen Veranstaltungen.

Herzliche Grüße und Gut Pfad,
Matthias aka Atze

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