Pfadopoly

Am Wochenende vom 23. – 25. März fand im schönen Londorf das Pfadfinderstufenwochenende Pfadopoly statt. Viele kleine und große Geldverdiener, Geldbeschaffer und Geldbekommer aus ganz Kurhessen pilgerten heran, um gemeinsam zu spielen, singen, lachen und einfach ganz viel Spaß zu haben.

Wie der Name erahnen lässt, wurde an diesem Wochenende eine Interpretation von Monopoly und Spiel des Lebens für die Pfadfinderstufe geschaffen.

Der Freitag begann wie gemeinhin mit Anreise, Schlafplatzsuche, verspätetem Abendessen und der Programmeröffnung. Das Casino und die Börse konnten nun ihre Pforten öffnen – und wurden überrannt von Heerscharen junger Kapitalisten. Der Druck wurde zu groß und wir mussten frühzeitig schließen. Pläne schmiedend und Taktiken ausklügelnd begann die Nachtruhe.

Gut ausgeschlafen und zu neuen Taten bereit, wagten wir nach dem gemeinsamen Frühstück einen neuen Versuch, die ganzen Kauf- und Verkaufanträge wunschgemäß umzusetzen – diesmal mit Absperrband bewaffnet. Die Zeit verging wie im Fluge und schon stand Dank dem hervorragenden Küchenteam die nächste Mahlzeit auf den Tischen. Am Nachmittag gab es unterschiedlichste Möglichkeiten des Zeitvertreibens und Geldeintreibens. Eine Fimo-AG wurde angeboten und dankend angenommen, es wurden tolle Traumfänger gebastelt, ein Planspiel zum Thema Geld, Kapitalverteilung und Gerechtigkeit durchgeführt und Tonnen von Muffins gebacken und umgehend wieder vernichtet… Am späten Nachmittag zogen die Spielgruppen bewaffnet mit Apfel und Karotte in das Dorf los, um sie innerhalb von zwei Stunden durch Handeln, Feilschen und frohes Lachen für andere Gegenstände einzutauschen. Was an uns herangetragen wurde verschlug uns den Atem: ein Flachbildfernseher, Heizkörper, Stepper, unfassbar kitschige und grüne Weihnachtsbaumimitate und Berge von Süßigkeiten wurden vor uns ausgebreitet.

Nachdem wir unseren ersten Schock überwunden hatten und die Casinobank fast gesprengt worden wäre, gab es eine würdige Siegerehrung für die Gruppen. Die Wahl der beeindruckendsten Gegenstände war nicht einfach, denn alle hatten viele schöne, leckere und ausgefallene Dinge mitgebracht…

So zog sich der Nachmittag hin, es wurde gelacht, gespielt, gemeinsam die Jurte gestellt, Feuerholz bereitet. Des Abends bereitete die Küche uns ein opulentes Mahl. Gesättigt und gut gelaunt stimmten wir gemeinsam in der Jurte zum Tschaiabend ein.

Am Sonntag gab es nach dem Frühstück eine Siegerehrung und ein Anstoßen mit „Sekt“. Der Bankrott des VCP-Kurhessens wurde aufgrund der Mengen an verdientem Gelde festgestellt, gutgemeinte Hinweise zum Glücksspiel ausgesprochen und gemeinsam der Großputz vollzogen. So zogen die Stämme gutgelaunt weiter gen Heimat.

Torben

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